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Was bringt das Betriebsrentenstärkungsgesetz? Wo stehen wir im Reformprozess? Kommt der Verbreitung versprechende Paradigmenwechsel?

Diese und weitere Fragen sollen auf der diesjährigen aba-Jahrestagung erörtert werden. Im Rahmen der größten deutschen bAV-Tagung referieren
wieder Vertreter aus Ministerien und Aufsicht. Praktiker aus
dem In- und Ausland sowie Wissenschaftler werden ebenfalls zu
den rund 800 Teilnehmern aus dem Kreise der Pensionskassen, Pensionsfonds und anderen Einrichtungen der betrieblichen Alterversorgung sprechen.

Als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung (aba) sind wir in Berlin hautnah dabei und werden die neuesten Antworten auf die brennendsten Fragen rund um die aktuelle Reform der bAV für unsere Kunden aufnehmen.

Der Entwurf des Kapitalanlagerundschreibens [16/2016 VA)] ist letztes Jahr im Dezember von Bonn aus auf die Reise gegangen und die Konsultation endete unlängst am 31. 01.2017.

Empfängerkreis des geplanten Rundschreibens sind alle zum Erstversicherungsgeschäft zugelassenen Unternehmen, auf welche die Vorschriften für kleine Versicherungsunternehmen Anwendung finden und die inländischen Pensionskassen und Pensionsfonds – kurz gesagt die Solvency-I-Gruppe.

Inhalt ist die Aktualisierung der Bestimmungen für die Anlage des Sicherungsvermögens und insbesondere der allgemeinen Anlagegrundsätze (Sicherheit, Rentabilität, Liquidität, Mischung und Streuung). Die Hinweise zum Kapitalanlagemanagement werden gerade in Bezug zu den Innerbetrieblichen Anlagerichtlinien und Verfahren, dem Risikomanagement und den Kontrollverfahren, dem Asset-Liability-Management (ALM) sowie der internen Revision und schlussendlich dem Investmentprozess in Fonds konkretisiert. Es füllt damit die Lücke, die das Aufheben des MaRisk-Rundschreibens 3/2009 (VA) seit 2015 hinterlassen hat.

Durch Inkrafttreten des neuen Kapitalanlagerundschreibens wird das noch geltende Rundschreiben 4/2011 (VA) abgelöst. Auch werden die Inhalte des ABS-/CLN-Rundschreibens 1/2002 (VA) und die des Hedgefonds-Rundschreiben 7/2004 (VA) in das neue Kapitalanlagerundschreiben in aktualisierter Fassung integriert, sodass auch diese außer Kraft treten werden. Im Fahrwasser des Kapitalanlagerundschreibens war seit Januar 2017 eine weitere Rundschreiben-Konsultation [17/2016 (VA)], die sich mit derivativen Finanzinstrumenten und strukturierten Produkte beschäftigte. Auch hier steht das Inkrafttreten noch aus.

Nächster Schritt wird sein das Meldewesen ggü. der Aufsicht zu aktualisieren, d.h. alle Nachweisungen, Formblätter, Anlagen, Berichte und Anzeigen auf die geänderten Richtlinien anzupassen.

„Regulierung treibt Standardisierung und Standardisierung fördert Effizienzsteigerung“

So könnte die Quintessenz der diesjährigen International Financial Standards Conference (IFSC) in Frankfurt am Main lauten, an der auch die AMAKURA teilgenommen hat. Einig waren sich die namhaften Referenten der International Organization for Standardization (ISO), der Global LEI Foundation (GLEIF), des Regulatory Oversight Committee for LEI (ROC), der Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication (SWIFT), der Association of National Numbering Agencies (ANNA), des Bundesverbands Investment und Asset Management (BVI), des WM Datenservice sowie Experten u.a. der BaFin und der EZB im Auditorium, dass die Standardisierung und Normierung im internationalen Finanzgeschehen entscheidende Vorteile bringt. Sie fördern Effizienzsteigerung und Kostensenkung gerade bei grenzüberschreitend tätigen Marktteilnehmern und schaffen die nötige Transparenz. Im Risikomanagement hilft eine einheitliche Informationsbasis negative Entwicklungen schneller zu erfassen und darauf zu reagieren. Das nutzt nicht nur den Regulatoren, sondern auch allen Finanzmarktakteuren.
Zwei zentrale Fragen wurden auf der Konferenz in den Mittelpunkt gestellt:
a. Wer handelt was? (Who trades what?) und
b. Wer besitzt wen? (Who owns whom?)
Antworten darauf werden künftig weltweit eindeutige Kennzeichnungssysteme liefern. Dazu zählen vor allem der LEI (Legal Entity Identifier), der UTI (Unique Transaction Identifier), der UPI (Unique Product Identifier) sowie die ISIN (International Securities Identification Number).

Die Herausforderung ist nun die flächendeckende Einführung der Standards. Dies betrifft einerseits die technischen Systeme, denn die IT ist entsprechend darauf vorzubereiten, andererseits geht es aber auch darum bei allen Marktteilnehmern die Akzeptanz für die Standards zu schaffen. Ersteres ist zentraler Bestandteil der IT-Systeme der AMAKURA und bereits jetzt verfügbar, sodass unsere Kunden technisch vorbereitet sind.

Hier nehmen wir Sie gerne an die Hand und helfen Ihnen sowohl technisch als auch fachlich.

Das Team der AMAKURA arbeitet an der Entwicklung einer völlig neuen Dimension der Kapitalanlagenverwaltungsoftware für Pensionskassen, Berufsständische Versorgungswerke, Sterbekassen und Stiftungen. Erste Tests mit Kunden haben ein sehr positives Feedback gebracht. Die Nutzerfreundlichkeit und die Bedienbarkeit der neuen Software liegen deutlich über den bisher am Markt angebotenen Alternativen. Eine sichere Bedienung über Tablet oder Smartphone ist ohne unterstützende Zusatzsoftware möglich. Das reduziert den Aufwand für Hardware und Systemumgebung erheblich und führt zu geringeren Kosten im Betrieb. Wir informieren Sie immer aktuell über die weitere Entwicklung. Weitere Infos erhalten Sie bei Ihrem Team KPV der AMAKURA…

Das alljährliche Treffen auf Vorstandsebene findet in diesem Jahr am 19. und 20. September 2016 in Münster statt.

Die Veranstalter laden die zahlreichen Vertreter der Pensionskassen zu einem Erfahrungsaustausch ein.

Neben dem Erfahrungsaustausch im Umgang mit aktuellen Themen und Rechtsvorschriften im Arbeitsalltag, ist das Erkennen und Festlegen gemeinsamer Geschäftsprozesse auf der Tagesordnung.

Mit den Ergebnissen aus dem Treffen sollen die Teilnehmer konkrete Hilfsmittel und Vorschläge für den Umgang mit den Herausforderungen der aktuellen Niedrigzinspolitik und den kommenden regulatorischen Maßnahmen des Gesetzgebers an die Hand bekommen.

Ein Teilnehmer unseres Seminars Wege aus der Zinsfalle war Herr Dr. Markus Thomas vom WM Datenservice aus Frankfurt. In seinem informativen Vortrag wies Herr Dr. Thomas darauf hin, dass mit der Umsetzung von MIFID II alle juristischen Personen, die ein Wertpapierdepot besitzen, einen Legal Entity Identifier (LEI) vorweisen müssen. Unter diese Regelung fallen auch Pensionskassen, Berufsständische Versorgungswerke und Sterbekassen.

MIFID II muss ab dem 3. Januar 2018 angewendet werden. Da in der zweiten Jahreshälfte von 2017 mit einer verstärkten Beantragungswelle über das WM-LEIPORTAL (www.wm-leiportal.org) gerechnet wird, ist eine frühzeitige Beantragung des LEI für alle Pensionskassen, Berufsständische Versorgungswerke und Sterbekassen sinnvoll. Damit werden unnötige Wartezeiten bei der Vergabe vermieden.

Für alle Pensionskassen, Berufsständische Versorgungswerke und Sterbekassen, die bei ihren Kapitalmarktgeschäften unter die Regelungen von EMIR (European Market Infrastructure Regulation) fallen, ist die Führung eines LEI schon jetzt Pflicht.

Den Legal Entity Identifier (LEI) können Sie beim WM Datenservice (www.wmdaten.de) beantragen. Der WM Datenservice ist nach eigenen Angaben Europas größte Vergabestelle für den LEI. Über das WM-LEIPORTAL (www.wm-leiportal.org) können Sie für sich ein Benutzerkonto erstellen und damit die Vergabe des LEI beantragen.

Die diesjährige Veranstaltung des Arbeitskreises findet in Hamburg statt. Am 31. Mai 2016 werden sich wieder die Vertreter eines ausgewählten Kreises an Pensionskassen treffen, um über die aktuellen Themen aus Regulierung, Markt und bestehenden Prozessen zu sprechen.

Ziel der Veranstaltung ist der aktive, fachliche Austausch der Teilnehmer untereinander. Es werden gemeinsame Ansätze zur Standardisierung und Automatisierung von Prozessen erarbeitet. Die Ergebnisse setzen Impulse für die Anpassung und Verbesserung der Abläufe in der Bestandsverwaltung der Mitgliedsunternehmen und unserer Software AMAKURA.

Wichtiger Bestandteil der Tagesordnung ist das Teilen von Erfahrungen im Umgang mit der Aufsicht, den Meldebehörden und weiteren Institutionen, die Einfluss auf die tägliche Durchführung von Bestandsverwaltungsprozessen haben.

Seminarveranstaltung „Wege aus der Zinsfalle!“

Wie stelle ich die Weichen in 2016 für einen erfolgreichen Kurs meines Unternehmens durch die aktuellen Bedingungen des Kapitalmarktes?

  • Ich weiß nicht, wie ich mein Anlagemanagement-System anpassen soll, damit es einerseits den rechtlichen Vorgaben gerecht wird und anderseits in meine Unternehmensstrategie passt. Es fehlen mir bestimmte Informationen, um mir ein Rendite-Risiko-Profil aufzubauen, das ich gerne hätte. Ich weiß zwar was ich tun müsste, aber mir fehlt der „rote Faden“. Ich habe kein Gesamtkonzept.
  • Das Wissen über den Kapitalmarkt ist bei mir vorhanden – aber es fällt mir im Alltag schwer, das Wissen über die einzelnen Strategien und Maßnahmen schnell und effektiv in der Praxis umzusetzen. Ich bin mir nicht sicher, welche kommenden Regelungen des Gesetzgebers ich bei der Planung und Umsetzung meiner Maßnahmen beachten muss.
  • Bei der Vielzahl von Möglichkeiten mein Portfolio anzupassen, fehlt mir der Überblick, welche Maßnahmen dem aktuellen Standard entsprechen und im Einklang mit den zukünftigen Anforderungen von Aufsicht und Gesetzgeber stehen.

Sofern Ihnen auch nur eine einzige dieser Schwierigkeiten bekannt vorkommt, dann ist das Seminar „Wege aus der Zinsfalle“ der AMAKURA IT eG am 10. und 11. Mai 2016 in Köln genau das Richtige für Sie, um diese und weitere Probleme lösen zu können.

Das Seminar wendet sich an Führungskräfte und Mitarbeiter von Berufsständischen Versorgungswerken, Pensionskassen, Sterbekassen und alle weiteren Institutionen der Alters- und Risikovorsorge.

Das Seminar greift Fragestellungen und Themenkreise auf, welche unmittelbar Ihr Tagesgeschäft berühren, sodass Sie einen konkreten Nutzen für Ihren Arbeitsalltag erhalten. Für die Analyse und Darstellung der Lösungsansätze haben wir nicht nur kompetente Referenten aus der Praxis gewinnen können, sondern in der Metropole Köln einen Ort mit Möglichkeiten für einen engen Austausch zwischen den Teilnehmern und Referenten gewählt.

Fünf hochkarätige Referenten bringen die vielfältigen und komplexen Sachverhalte in ihren Vorträgen auf den Punkt.

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion werden wir mit Experten über die aktuellen Herausforderungen der Kapitalanlage, den Chancen und Risiken von Anlageprodukten sowie das Risikomanagement und Aufsichtsrecht diskutieren.

Daneben haben Sie die Chance zum aktiven Aufbau und der Pflege von persönlichen und beruflichen Kontakten – die wertvollsten Kontakte sind die, die sie unmittelbar knüpfen.

Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Sollten Sie Interesse an weiterführenden Informationen zu der Veranstaltung haben, senden Sie uns bitte eine E-mail an vm@amakura.de oder kontaktieren Sie Ihren Ansprechpartner Björn Weiß unter 0221 / 588 333 -59

 

Die AMAKURA IT eG geht gestärkt in das Jahr 2016. Das Unternehmen betreut inzwischen über 100 Kunden aus den Bereichen Pensionskassen, Berufsständische Versorgungswerke, Sterbekassen. Auch diverse Erstversicherer nutzen das Angebot der AMAKURA IT eG.

AMAKURA bietet seinen Kunden Lösungen für die branchenspezifischen Prozesse auf der Aktiv- und der Passivseite an. Dazu gehört neben passenden Software- und Hardwarelösungen auch die Funktionsausgliederung von wichtigen Schlüsselprozessen der Kunden. Zusätzlich haben die Kunden die Möglichkeit, Schulungen zu den beschriebenen Bereichen zu buchen.

Das stärkste Wachstum verzeichnete die AMAKURA IT eG in den letzten Monaten bei den Softwarelösungen für Kapitalanlageverwaltung und Bestandsführung bei Pensionskassen und Berufsständischen Versorgungswerken. Daneben konnten auch Neukunden aus dem Segment der Sterbekassen gewonnen werden.

Für 2016 ist es erklärtes Ziel des Unternehmens, seine Kunden stärker mit spezifischen Informations- und Schulungsmaßnahmen zu unterstützen.

AMAKURA hat eine eigenständige Software für die Ermittlung und Verwaltung von Direktzusagen in der betrieblichen Altersversorgung entwickelt. Diese Software trägt den Namen AMAKURA DZ. Sie kann eigenständig oder in Ergänzung zu unserem Rückdeckungsbaustein AMAKURA RD oder unserer aktuellen Bestandsverwaltungssoftware AMAKURA  verwendet werden. AMAKURA DZ ermöglicht es unseren Kunden, den arbeitsrechtlichen Anspruch aus der Zusage des Arbeitgebers zu ermitteln und zu verwalten. Alle wichtigen Prozesse, beispielsweise auch Versorgungsausgleich, sind in der Software abgebildet und können auf den jeweiligen Direktzusagenbestand angewendet werden.